🐾 Das sollte man beim spazieren gehen im Schnee beachten

Subira und ich lieben Schnee. Besonders Schneefotos sehen meiner Meinung nach besonders toll aus. Schnee ist einfach toll und die Spaziergänge machen gleich viel mehr Spaß. Trotzdem gibt es gewisse Dinge auf die man im Winter bzw. im Schnee achten sollte. Es gibt  Hunden, denen macht Eis, Schnee und Kälte gar nichts aus… das ist natürlich schön, trotzdem sollte man auch hier die Pfoten einmal mehr kontrollieren. Andere haben hingegen ziemliche Probleme.

Ich habe hier einige Tipps zusammengestellt die Subira und mir in den letzten Jahren gut weitergeholfen haben 🙂 Vielleicht ist ja für den ein oder anderen ebenfalls etwas dabei.

  • Vor dem Spaziergang

Eines darf man nicht vergessen : Wenn wir raus in die Kälte gehen ziehen wir uns vorher schön dick und warm an. Dabei kann sich der Körper langsam auf das einstellen was gleich kommt und sich an die Temperaturen schneller gewöhnen. Der Hund kann das nicht. Meistens geht der Hund vom warmen, kuscheligen Haus direkt in die Kälte. Auf Dauer kann das schlecht für das Immunsystem oder die Gelenke sein. Wenn ihr die Möglichkeit habt, könntet ihr schon einmal eine Zwischentür, Haustür oder sonstiges öffnen während ihr euch anzieht. So kann sich der Hundekörper auf den Temperaturunterschied besser und schneller einstellen.

Bei sehr empfindlichen Hunden kann man die Pfoten vor dem Spaziergang einschmieren. Da gibt es verschiedene Mittelchen die man nehmen kann. Viele Shops bieten sogenannte „Pfotenbalsam“ oder „Pfotenpflege“ an die man verwenden kann. Oder man nimmt natürliche Zutaten wie Kokosöl, Vaseline, Melkfett oder Olivenöl. Durch die Schicht kann sich nicht so viel Schnee zwischen den Zehen bilden und die Pfoten sind ein bisschen vor dem Streusalz geschützt.

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  • Während des Spaziergangs

Das Streusalz kann an den empfindlichen Hundepfoten einiges kaputt machen. Deswegen sollte man bei langen Spaziergängen oder Orte an denen viel Salz liegt die Pfoten zwischendurch kontrollieren und ggf. unterwegs schon mit einem Tuch reinigen.

Außerdem wäre da noch die Sache mit dem Schnee-fressen 😉 Subira macht es manchmal ganz gerne…. still und heimlich – Schnee fressen. Der Hund will natürlich wissen womit er es zu tun hat und da kann man ja mal eine kurze Kostprobe zu sich nehmen. Kommt dies nicht oft vor passiert in der Regel auch nichts. Frisst der Hund aber leidenschaftlich gerne Schnee könnte dies zu Problemen führen. Der gefrorene Schnee kann die Magenschleimhaut des Hundes ziemlich ärgern…. das führt dann oft zu Durchfall, Erbrechen oder Bauchweh. Manche Hunde können sich auch eine Erkältung oder eine Mandelentzündung wegholen. Deswegen würde ich immer darauf achten das der Hund keinen Schnee frisst. Am Besten bringt man seinem Welpen schon bei das er das weiße Zeug nicht essen soll. Aber auch einem erwachsenen Hund kann man durchaus signalisieren das der Schnee zum spielen da ist und nicht zum essen 😉

Wo ich auch immer vorsichtig bin ist Schneebälle werfen oder den Hund mit Schnee zu „beschießen“. Fängt der Hund den Schnee mit seinem Maul wären wir wieder bei dem Punkt mit dem Essen…. und außerdem kann sich im Schnee auch mal ein Steinchen oder so verstecken was der Hund dann abbekommt…. also lieber Vorsicht 🙂

Bei Subira schaue ich mir während des Spazierganges zwischendurch nicht nur die Pfoten, sondern auch ihr Gesicht an. Durch den Bart verfängt sich da natürlich der Schnee und irgendwann besteht ihr Gesicht nur noch aus Eisklumpen – und das ist unangenehm. Deswegen entferne ich ihr das Eis immer wieder aus ihrem Gesicht.

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  • Nach dem Spaziergang

Wenn man wieder Zuhause ist sollte man die Pfoten kontrollieren. Streusalz muss unbedingt entfernt werden. Ggf. kann man die Pfoten mit lauwarmen Wasser kurz abspülen. Achtet darauf, dass sich der Hund das Salz zwischen den Zehen nicht selbst weg leckt. Das Salz ist nicht gut für den Hundemagen und kann zu erbrechen und/ oder Durchfall führen.

Bei langhaarigen Hunden sollte man Schnee- und Eisreste vom ganzen Körper entfernen. Des Weiteren sollte man das Fell im Winter regelmäßig bürsten, da Haare absterben wenn die abgestorbene Unterwolle nicht rausgekämmt wird. So kann der Hund schneller frieren.

Auch jetzt kann man die Pfoten mit einer Pflege behandeln. Den Hund sollte man gut abtrocknen.

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  • Sonstiges

Subira hat unheimlich viele Haare zwischen den Ballen. In regelmäßigen Abständen schneide ich diese Haare damit sich kein Eis dort verfangen kann. Auch hier können sich Klumpen bilden die Schmerzen oder Reizungen verursachen können. Bei Hunden, die mit Schnee und Eis sehr große Probleme haben, kann man Hundeschuhe ausprobieren. Wichtig : Den Hund vor den Spaziergängen an die Schuhe gewöhnen 🙂

Bei manchen Hunden kann ein Mantel hilfreich sein. Subira trägt im Winter auch einen , da sie kaum Unterwolle hat und schnell friert. Außerdem hatte sie im Winter mal eine Blasenentzündung ( sie hat einen nackigen Bauch 😀 )  und seitdem wir einen Mantel haben ist dies nicht wieder vorgekommen. Eigentlich mag ich Kleidung für Hunde nicht aber in manchen Fällen macht es wirklich Sinn. Wichtig war mir bei Subira einen unauffälligen, wasserdichten und warmen Mantel. Ob man seinen Hund einen Mantel anzieht oder nicht muss natürlich jeder selbst entscheiden. Bei alten, kranken oder Hunden mit wenig Fell kann es aber hilfreich sein. Wichtig ist das der Mantel gut sitzt und den Hund beim laufen nicht stört. Außerdem sollte er wasserabweisend sein und gut wärmen.

Wenn es sehr kalt ist, verbraucht der Hund mehr Energie da er die Wärme im Körper aufrecht erhalten muss. Das gleiche passiert im Hochsommer. Gerade beim barfen sollte man darauf achten, das man ggf. die Tagesration des Futters an den erhöhten Energiebedarf anpasst. Wichtig : Den Hund nicht fett füttern 😉 Ein Ernährungsberater für Hunde kann euch weiterhelfen. Achtet außerdem darauf das ihr ständig in Bewegung seit und der Hund nicht lange liegt oder sitzt.

Bei sehr empfindlichen oder schwachen Hunden sollte man die Spaziergänge kurz halten solange viel Schnee liegt.

Da es im Winter schneller dunkel wird, sollte man auf keinen Fall auf ein Leuchthalsband- oder Geschirr, Reflektoren oder sonstige Leuchtmittel verzichten. Auch Herrchen / Frauchen sollten gut sichtbar sein 🙂

Hunde sollten einen zugefrorenen See genauso wenig betreten wie Kinder. Achtet darauf das euer Hund keinen Schwimmversuch unternimmt. Außerdem solltet ihr auf Glatteis aufpassen, denn ein Hund kann genauso ausrutschen und sich verletzen wie wir 😉

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Habt ihr noch Tipps für den Winter um eure Fellnasen fit zu halten? 🙂

 

 

 

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